Die Hawks feiern im ersten Final-Duell gegen Krems einen klaren 8:3-Heimsieg und ziehen mit einer starken Teamleistung sowie einer dominanten Offensivshow die Serie auf ihre Seite.
Traumstart vor voller Kulisse
Vor 350 Fans im St. Pöltner Eissportzentrum legten die Hawks los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Bereits nach nicht einmal drei Minuten eröffnete Julian Pilz nach schöner Kombination über Viacheslav Piatkov und Friedrich Schröder das Score zum 1:0. In der 10. Minute legte Wilhelm Schröder nach, erneut war die Linie mit Schwarzmayer und Friedrich Schröder beteiligt – 2:0 und die Halle stand Kopf. Krems nutzte danach zwei Unachtsamkeiten und kam durch Wolf und Kala noch vor der ersten Pause zum 2:2-Ausgleich.
Antwort im zweiten Drittel: Hawks übernehmen das Kommando
Im Mittelabschnitt zeigten die Hawks eindrucksvoll, warum sie in dieser Saison zu den Top-Teams zählen. Zuerst stellte Fabian Kermer nur gut drei Minuten nach Wiederbeginn auf 3:2, vorbereitet von Maximilian Wehrhan. Kurz darauf sorgte Friedrich Schröder mit dem Game-Winning-Goal zum 4:2 für das nächste Highlight, Assist von Wilhelm Schröder. Nur 40 Sekunden später erhöhte erneut Julian Pilz auf 5:2, abermals auf Zuspiel von Piatkov und Leitner. Mit diesem deutlichen Momentum im Rücken gingen die Hawks in die zweite Pause.
Drittes Drittel: Offensivfeuerwerk und Special Teams
Auch im Schlussdrittel blieben die Hawks konsequent und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie. Piatkov belohnte sich in der 41. Minute mit dem 6:2, vorbereitet von Friedrich und Wilhelm Schröder. In Überzahl schlug dann noch einmal die Powerplay-Formation zu: Friedrich Schröder traf zum 7:2, Pilz und Wilhelm Schröder schrieben bei diesem Treffer an. Den Schlusspunkt aus Hawks-Sicht setzte Wilhelm Schröder mit seinem zweiten Tor des Abends zum 8:2, bevor Krems knapp drei Minuten vor Ende durch Kala noch Ergebniskosmetik zum 8:3 betrieb.
Schlüsselspieler und Statistiken
Offensiv ragten vor allem die Brüder Schröder heraus: Friedrich und Wilhelm kamen jeweils auf fünf Punkte und waren an fast allen Treffern beteiligt. Ebenfalls stark auftrumpfen konnten Julian Pilz und Viacheslav Piatkov mit jeweils drei Scorerpunkten. Die Hawks nutzten eines ihrer fünf Powerplays und standen in Unterzahl stabil, killten alle fünf Kremser Überzahlsituationen. Insgesamt lag die Führung beinahe über die gesamte Spielzeit auf Seiten der Hawks, was die klare Spielkontrolle widerspiegelt.
Fazit aus Sicht der Hawks
Aus Hawks-Sicht war es ein fast perfekter Final-Abend: frühe Führung, breite Punkteverteilung in der Offensive und ein geschlossen auftretendes Team über 60 Minuten. Nach dem kurzen Dämpfer durch den Ausgleich im ersten Drittel zeigte die Mannschaft Charakter und drehte das Tempo im Mittelabschnitt nochmals nach oben. Mit diesem 8:3-Heimsieg verschaffen sich die Hawks eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel und setzen ein klares Statement.
