Vor 120 Zuschauern im Eissportzentrum St. Pölten lieferten sich die UEHV Hawks und die Stock City Oilers ein wildes Spiel, das am Ende mit einem 5:6 aus Hawks‑Sicht endete. Besonders bitter: Alle sechs Gegentore waren das Ergebnis eigener Fehler und teils kurioser Eigentore, während die Hawks offensiv mehr als genug Qualität zeigten.
Eigentore und Defensivfehler kosten das Spiel
Nach dem frühen 1:0 durch Maximilian Wehrhan auf Zuspiel von Schröder und Pilz schien alles in die richtige Richtung zu laufen. Dann kippte die Partie durch zwei unglückliche Eigentore zum 1:1 und 1:2, als missglückte Klärungsversuche und ein Querschläger jeweils im eigenen Tor landeten.
Im Mitteldrittel folgte der eigentliche Knackpunkt: Ein Fehler im Powerplay ermöglichte den Oilers ein Unterzahltor, ein Fehlpass leitete einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie ein, und beim 1:5 bugsierte erneut ein Hawks‑Spieler die Scheibe ins eigene Netz. Dazu kamen weitere Stellungsfehler in der Defensive, die den Gästen Überzahlsituationen direkt vor dem Hawks‑Kasten ermöglichten und eiskalt zum 1:6 genutzt wurden.
Starkes Comeback im Schlussdrittel
Im letzten Drittel zeigten die Hawks Charakter und drehten noch einmal voll auf. Pilz traf im Powerplay zum 2:6, Wehrhan legte kurz darauf nach, bevor Slivka im Powerplay und erneut Wehrhan mit seinem Hattrick in der Schlussminute noch auf 5:6 stellten. Am Ende fehlten nur Sekunden, um das Comeback zu vollenden – und vor allem ein Spiel ohne die zahlreichen Eigenfehler, die an diesem Abend den Unterschied ausmachten.
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Weiter geht es gleich am 14.01.2026 beim Auswärtsspiel in Krems. Nachdem der erste Platz im Grunddurchgang nicht mehr möglich ist, geht es hier um den 2ten Platz und somit dem Heimrecht im Halbfinale.
