Heimspiel in St. Pölten: Hawks holen Serienführung
Im ersten Halbfinale im Eissportzentrum St. Pölten feierten die UEHV Hawks einen 4:3-Heimsieg gegen die Stockerau Oilers und schnappen sich damit die Führung in der Serie. Die Hawks starteten druckvoll in die Partie: In Minute 13:23 eröffnete Friedrich Schröder nach Zuspiel von Sebastian Fürst den Torreigen und stellte auf 1:0 für die Hausherren. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gastgeber tonangebend, mussten jedoch zunächst den Ausgleich hinnehmen, ehe Schröder in Unterzahl mit einem sehenswerten Shorthander für die erneute Führung sorgte. Kurz vor der zweiten Pause kamen die Oilers durch Kevin Haslinger zum 2:2, sodass das Spiel mit einem offenen Schlagabtausch ins Schlussdrittel ging.
Dort legten die Hawks wieder vor: Maximilian Wehrhan traf nach Vorarbeit von Schröder zum 3:2 und brachte sein Team erneut auf Kurs. In einer intensiven Phase mit mehreren Strafzeiten auf beiden Seiten blieben die Special Teams der Hawks kaltblütig und nutzten eine Überzahlsituation zum 4:2, ehe Stockerau in einem eigenen Powerplay noch einmal auf 4:3 verkürzen konnte. In den letzten Minuten warfen die Oilers alles nach vorne, doch die Hawks verteidigten leidenschaftlich und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Nach insgesamt 33:58 Minuten in Führung, einem Powerplaytor aus neun Überzahlsituationen und einer starken Teamleistung durften die St. Pöltner schließlich über den 4:3-Erfolg und die wichtige Serienführung jubeln.
Auswärtssieg in Stockerau: Starke Antwort der Hawks
Im zweiten Halbfinalspiel zeigten die UEHV Hawks auswärts am Stockerauer Eislaufplatz die erhoffte Reaktion und setzten sich mit 3:1 durch. Von Beginn an präsentierten sich die Gäste fokussiert und effizient: Bereits nach 3:38 Minuten brachte Friedrich Schröder die Hawks mit 1:0 in Führung, vorbereitet von Viacheslav Piatkov. Defensiv ließ das Team von Headcoach Martin Wallner wenig zu, Goalie Manuel Scholler strahlte die nötige Ruhe aus und hielt die Oilers-Offensive über weite Strecken in Schach. Im zweiten Drittel baute Adam Slivka die Führung in Minute 21:07 nach schöner Kombination über Sebastian Fürst und Fabian Kermer auf 2:0 aus, ehe Stockerau durch Russocki kurzzeitig verkürzte.
Die Antwort der Hawks folgte jedoch prompt: Nur knapp zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Julian Pilz nach Vorarbeit von Schröder und Piatkov den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und markierte das 3:1. Im Schlussdrittel kontrollierten die Hawks das Geschehen, blieben in Unterzahl stabil und ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. Entscheidend war diesmal die Disziplin – nur vier Strafminuten standen sechs bei den Gastgebern gegenüber, zudem funktionierte das Penalty Killing mit 2 von 2 gehaltenen Unterzahlsituationen fehlerfrei. So brachten die Hawks die Führung souverän über die Zeit und erzwangen mit einem abgeklärten Auswärtsauftritt das entscheidende dritte Spiel im Halbfinale.
